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Innovative Formen der Arbeit im Mittelstand

InnoFARM ist ein vom BMBF gefördertes Forschungsprojekt im Rahmen der Maßnahme „REGION.innovativ“, koordiniert vom Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation der TU Ilmenau. Ziel von InnoFARM ist es, durch die Erprobung, Erforschung und Verstetigung neuartiger Modelle von Arbeit das wirtschaftliche Potenzial der strukturschwachen Region Thüringen zu heben und zu fördern.

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Über InnoFARM

Wer wir sind und was wir machen.

Im Förderprojekt InnoFARM aus der BMBF-Maßnahme „REGION.innovativ“ erproben, erforschen und verstetigen das Fachgebiet Unternehmensführung/ Organisation der TU Ilmenau zusammen mit drei KMU neuartige Modelle von Arbeit. Die Ergebnisse werden in einem modularen Methodenbaukasten gebündelt, der folgende Themenfelder abdeckt:

Neue Formen der Leistungs- und Entscheidungsorganisation
Lokale Innovationsräume für innovative Arbeitsmodelle
Neue Arbeitszeitmodelle
Virtuelle Plattformen zum (unternehmensübergreifenden) Austausch

Einzelne Instrumente und Methoden werden von den Partner-KMU in sogenannten Laboren konzipiert und erprobt und nach erfolgreicher Evaluation in einen Methodenbaukasten überführt. Auf diese Weise können die Projektergebnisse auf verschiedene Situationen Thüringer KMU unternehmensspezifisch angepasst und konfiguriert werden. Die Nutzung des Methodenbaukastens durch weitere KMU führt wiederum zu einer weiteren Verfeinerung des Methodenbaukastens.

Für die gemeinsame Methodenentwicklung nutzen die Partner des Verbundprojekts InnoFARM eine virtuelle Kooperationsplattform. Diese dient zugleich als Wissensspeicher, der nach Anmeldung auch interessierten KMU zugänglich gemacht werden soll. In späteren Projektphasen soll der Zugang zum Methodenbaukasten über Social Media Kanäle und Partnerorganisationen wie z.B. die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen beworben werden. Ausgehend von den Partnern im Verbundprojekt InnoFARM sollen weitere Kooperationspartner gewonnen werden und langfristig eine Community von am Thema „Innovative Formen der Arbeit im Mittelstand“ interessierten Unternehmen entstehen.

Ziele

Was wir erreichen wollen.

Steigerung der Innovationsfähigkeit

Ein von KMU konzipierter und erprobter Methodenbaukasten zu innovativen Formen der Arbeit soll verstetigt werden und durch dessen Nutzung die Agilität von KMU steigern.

Förderung der Innovationskultur in der Region

Innovative Modelle von Arbeit sollen durch Leuchtturmprojekte und Workshops in der Region sichtbar und nachhaltig verankert werden.

Gewinnung und Bindung von Fachkräften für die Region

KMU sollen für neue Modelle der Arbeit sensibilisiert und dazu befähigt werden, dem Fachkräftemangel geeignet entgegenzutreten.

Förderung des Netzwerkgedankens zwischen den regionalen KMU

Durch unternehmens- und branchenübergreifende Kollaborationsformen sollen KMU an der Entwicklung und Umsetzung innovativer Modelle von Arbeit koordiniert zusammenarbeiten.

Niedrigschwelliger Zugang zu den Projektergebnissen

Mit einer virtuellen Plattform sollen Projektergebnisse nutzbar, KMU in der Region vernetzt und wechselseitiges Lernen ermöglicht werden.

Methodik

Wie wir unsere Ziele erreichen wollen.

Das Projekt folgt einem unternehmensübergreifenden Design Science-Ansatz. Jedes Partnerunternehmen entwirft aufbauend auf eigenen Vorarbeiten und Stärken Lösungsideen in den vier Gestaltungsfeldern und testet diese zunächst als Pilotprojekt im eigenen Unternehmen. Lernergebnisse werden gemeinsam reflektiert und anschließend in anderen Projekt-KMU weiterentwickelt. Darüber hinaus werden gemeinsam unternehmensübergreifende Formen der Arbeitsorganisation entwickelt und getestet. Durch dieses methodische Vorgehen entstehen in einem kollektiven Lernprozess innovative Formen von Arbeit, die in verschiedenen Arbeitsumgebungen getestet wurden und die in der Verwertung auf verschiedene Kontextbedingungen angepasst werden können.

Ein virtueller Methodenbaukasten bündelt die Projektergebnisse und erlaubt eine modulare Nutzung (sog. SoS: System of Systems) der entwickelten Instrumente zur Steigerung der betrieblichen Innovationsfähigkeit. Sowohl über eine digitale Innovationsplattform als auch die bestehenden Netzwerke und Veranstaltungsformate der Multiplikatoren des Projekts wird der SoS-Methodenbaukasten auch anderen KMU der Region zur Verfügung gestellt.

Grafik Methodik
Design-Science-Ansatz
Wissenschaftliche Bedarfsanalyse und Begleitung
Sequentiell durchgeführte Pilotprojekte zur Einzelwirkung von Maßnahmen
Gleichzeitig durchgeführte Pilotprojekte zur Interdependenz der Maßnahmen
Bündelung der Ergebnisse in einem modularen Methodenbaukasten
Open Innovation-Ansatz: wechselseitiges Lernen und Erfahrungsaustausch im Netzwerk
Regelmäßige Evaluation und Weiterentwicklung der Subsysteme des Methodenbaukastens
Wissenstransfer durch virtuelle Plattform und Workshops

Partner im Verbundprojekt

Wer im Projektverbund zusammenarbeitet.

Projektkoordinatoren
Prof. Norbert Bach
Dr. Simon Oertel

Logo Sealable

Teilprojektleiter/in
Matthias Orth
Sarah Steinbach

Logo Lindig

Teilprojektleiterinnen
Katharina Hellmann
Viktoria Mayr

Teilprojektleiterinnen
Daniela Dingfelder
Charlotte Hennig

Kontakt

Treten Sie gerne in Kontakt mit uns.

Norbert Bach und Simon Oertel
Langewiesener Str. 22
Gebäude K+B 2. OG, Raum 7+8
98693 Ilmenau

Telefon: +49 3677 694066
E-Mail: kontakt@innofarm-thueringen.org

Kooperationspartner und Unterstützer
Logo LEG Thüringen
Logo RKW Thüringen
Logo TMAS
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